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frühlings erwachen.

frühlings erwachen.
von frank wedekind.

little white flowers will never awaken you.
not where the blackbird of sorrow has taken you.


warum ist es so schwer, in keuschheit zu leben? wendla, warum hast du diese regungen? was darf ich nicht wissen? was passiert mit meinem körper? verliere ich die kontrolle? warum wollte mich moritz erpressen? warum interessiert sich keiner für mich? vertraut mir melchior? bin ich attraktiv? was weiß wendla über die affäre? habe ich den respekt der schüler? ist moritz in mich verliebt? warum erkennst du meine verzweiflung nicht, melchior? was soll mit den mädchen sein, wenn sie kinder bekommen? bin ich wertlos?

Fragen über Fragen. Am Ende ist Moritz tot und Wendla erwartet ein Kind.

Wir zeigen das berühmte Stück über Schuld und Unschuld, Liebe und Gehorsam in lux-typischer Manier: mit Elementen aus dem Tanz- und Bewegungstheater, Brüchen und Verfremdung
.

Es spielten
Eliza Latein, Katharina Mann, Bettina Sauer, Ben Egger, Kai Grondke und Tobias Kluge

Regie
Sebastian Zett

Regieassistenz

Jascha Riesselmann

Fotos
Anna Gerhard

Flyer
Dan Hoyle


Premiere war am 17. Juni 2011 im ACUD-Theater.

"Kompliment an Regisseur Sebastian Zett und seinen Assistenten Jascha Riesselmann – eigentlich kann man Frühlings Erwachen nur so inszenieren: mit hochbegabten Laien, extrem motiviert, noch nicht allzu weit weg von der entsprechenden Problematik. Frisch, jung, unverfälscht. [...] So lautet denn auch das Fazit: großartig – überhaupt kein typisches Studententheater. Wirklich großartig!"
Justinus Piper, Globe M-Magazin, 19.06.2011


Zu den Rollen-Biographien gehts hier!

Zur Inszenierung
folgt


Theaterreise nach Schweden:

Aus dem Reisebericht:
"Berlin Hauptbahnhof, Freitag morgen, 8:20 Uhr. Acht Personen steigen in den Zug nach Hamburg. Es sind: die sechs Spieler aus unserem Stückensemble, Assistent Jascha und der Leiter der Gruppe Sebastian Zett. Obwohl es früh am Morgen ist und keine Ferien sind, ist der Zug erstaunlich voll. Wir verteilen uns auf verschiedene Plätze, steigen in Hamburg um, in Flensburg dann nochmal. Leider werden die Züge immer voller, sodass wir im letzten dann teilweise auf dem Boden sitzen müssen. Dennoch haben alle gute Laune, freuen sich auf die Fahrt, auf acht Tage Intensiv-Theater, neue Länder und neue Eindrücke. Die Enge im dänischen Zug, der uns von Flensburg direkt nach Kopenhagen bringt, hindert die Gruppe nicht daran, noch eine Textprobe einzulegen. So vergeht ja auch die Zeit viel schneller.
Am Nachmittag dann Ankunft in Kopenhagen. Hier weht ein anderer Wind.. Nieselregen, 15 Grad, Herrjeh - hoffentlich wird da keiner krank! Wir nutzen den Nachmittag, um durch die Stadt zu schlendern, am Tivoli vorbei, am Stroeget, dem Hafen, Schloss Rosenborg und der kleinen Meerjungfrau (Kopenhagens Wahrzeichen) und schließlich Christiania, da ist es dann schon spät, als wir zu Reggae-Rhythmen ein Bier genießen.
Auch der nächste Tag beginnt entspannt. Wir frühstücken gemütlich in unserem Hotel unweit des Bahnhofs und machen uns dann auf den Weg in Richtung Schweden. Der Öresundzug bringt uns über die Brücke nach Malmö.
Leider gibt es dann in Malmö Probleme mit den Mietwagen. Ein Déjà-vu! Ähnliches Problem gabs schon vor zwei Jahren in England. Diesmal heißt es, der Verleiher vermietet nur an Menschen mit Reisepass, Personalausweise werden nicht akzeptiert! Das bringt eine Menge Ärger mit sich, denn niemand wurde vorher darüber in Kenntnis gesetzt. So müssen wir erst umständlich ein neues Auto auftreiben. Schließlich finden wir dann aber eins und so können wir mit zweistündiger Verspätung nach Norden aufbrechen. Am Abend erreichen wir dann - bei strömendem Regen – unser Haus in Kyrkesund. Ein Traum! Es befindet sich auf der kleinen Insel Tjörn direkt am Meer mit Blick auf die Schärenküste. Spektakulär: die riesige Fensterfront und die Terrasse davor. Doch als sei die Natur nicht schon umwerfend genug, kommt auch noch die Ausstattung des Hauses dazu: Sauna und Pool im Haus!
Unter derart schönen Bedingungen lässt es sich dann auch hervorragend proben. Die Tage sehen aus wie auf jeder Fahrt - vormittags Einzelproben, nachmittags Freizeit und abends Durchläufe. Hinzu kommen wie jedes Jahr wieder ein paar Vorträge zu den Themen des Stückes, wie etwa zum Schulsystem im 19. Jahrhundert oder zum Thema Suizid. Anschließend wird oft noch in der Sauna entspannt, auch wenn es schon 3 Uhr nachts ist und draußen schon wieder hell. So richtig dunkel wird es eigentlich nie in Kyrkesund.
Neben der intensiven Theaterarbeit gibt es aber auch wieder zwei Ausflüge. Der eine führt uns zu den 3000 Jahre alten Felsritzungen nach Tanum, der andere ins quirlige Städtchen Göteborg.
Zu schade, dass die Reise wieder so kurz war. Obwohl sie doch acht Tage dauerte! Aber in 50 Wochen ist es ja "schon" wieder so weit: dann steigt die nächste lux-Reise. Hej do, Schweden."


Fotos

>von den Proben

>von der Performance im Weinmeisterhaus
>von der Auswahlfahrt nach Althüttendorf
>von der Theaterreise nach Schweden

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