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maria stuart

maria stuart
von friedrich schiller

and i said do you know where the wild roses grow
so sweet and so scarlet and free...


ich bin die erbschuld. ich bin der königsmord. ich bin die wilde glut verstohlener lüste. ich bin der wahnsinn. ich bin die schönheit. ich bin die angst in jedem von uns. ich bin der tod. ich bin das leuchten. ich bin das kreuz, an das ihr geschlagen werdet. ich bin schottland. ich bin die wilde rose. ich bin alles was ihr nicht seid.
ich bin


maria stuart.

_die lux-jahresproduktion
_wie immer mit reduzierter bühne und vielen elementen aus dem tanz- und bewegungstheater


Es spielten
A
nkelien Duchow, Marie Schöck, Anna Stieler, Niklas Leppkes und Jonas Werner

Regie
Sebastian Zett

Regieassistenz

Katja Wiegand

Fotos
Anna Sophie Reiper

Flyer
Mirjam Denhoff

Premiere war am 14. Juni 2013 im ACUD-Theater.

"Das Schlussbild war das Beste überhaupt, da hatte ich dann Tränen in den Augen. Danke für einen tollen Theaterabend!!!"
Zuschauerin, Profi-Schauspielerin
, Berlin


Zu den Rollen-Biographien gehts hier!

Theaterreise nach England:
Aus dem Reisebericht:
"Ein Donnerstagabend, Ende Mai. Es weht ein laues Lüftchen, die Sonne leuchtet goldgelb am Himmel über Schönefeld. Am Flughafen steht eine äußerst gut gelaunte Truppe: es geht nach London, sechs Tage Theaterreise stehen bevor! Vor Ort wartet bereits einer - Kollege Jonas ist schon vorgeflogen und hält uns per sms auf dem Laufenden: ja, er sei gut gelandet und: nein, das Wetter sei gar nicht so schlecht, vorhin etwas Niesel, aber jetzt sitze er an der Themse. Da unser Flug Verspätung hat, kommen wir dann doch später an als gedacht und eh wir in der Stadt sind, ist es schon nach Mitternacht. Mit Ach und Krach und sehr viel Gerenne durch endlose, menschenleere Gänge erwischen wir die letzte Bahn, die uns in die Docklands bringt. Dort nämlich befindet sich unser Hotel. In der Tat etwas 'vom Schuss', dafür preiswert. Jonas ist inzwischen auch schon dort, liegt bereits im Bett als wir eintreffen. Und da auch die Hotelbar inzwischen zu hat, müssen wir mit einem Bierchen auf dem Zimmer vorlieb nehmen. Ist auch ok, es erinnert irgendwie an Klassenfahrt...
Nach einer kurzen Nacht gehts am Morgen erstmal in die Stadt. Dort steht ein Museumsbesuch an: im Victoria & Albert-Museum wartet erst die geballte europäische Renaissance auf uns und zum Nachtisch noch die britische Geschichte. So gibts tolle Einblicke in die Zeit Elisabeths der Ersten. Auch ein Gemälde von „wundersamem Reiz“ (Zitat Schiller) ziert eine dunkle Ecke des Museums: Maria Stuart ist darauf zu sehen. Alles in allem ein sehr schöner und informativer Vormittag! Nachmittags bringt uns dann der Zug raus aus der Stadt. In Suffolk, etwa zwei Stunden von London entfernt beziehen wir unser Quartier für die nächsten fünf Tage: ein original Tudor-Haus, über 400 Jahre alt, mitten in der Pampa, drum herum nichts außer Felder und Wiesen und ein paar Cottages und alte Kirchen. Ein wundervolles Fleckchen Land! So lässt es sich hervorragend eintauchen in die Materie des Stückes, in jenes düstere Zeitalter, mit dem wir uns schon seit Monaten beschäftigen. Wir sind bereit für die geballte Arbeit an unserem Stück.
Der Tagesablauf sieht dann aus wie auf allen lux-Reisen: vormittags Einzelproben, nachmittags Freizeit, Spaziergänge, ein Bad im Pool (ja, der gehörte mit zum Haus!) usw. und am Abend wie üblich ein kompletter Durchlauf. Da sich das Wetter von seiner besten Seite zeigt (jeden Tag Sonne!), können wir sogar draußen im riesigen Garten proben.
Abends, nach dem Essen, werden dann alle Dinge genaustens analysiert und es wird geklärt, was am nächsten Tag zu proben ist. Erst danach – in der Regel nach Mitternacht – bleibt Zeit zum Entspannen am Kamin.
Leider vergeht die Zeit viel zu schnell. Dennoch nehmen wir uns einen kompletten Tag frei und machen einen Ausflug ans Meer. Auch wenn der Kontrast nicht größer sein könnte – hier Einsamkeit und Stille, Kerzen und keltische Musik, dort ein Rummel am Strand, Fisch und Chips und Karussels - es tut doch gut, mal einen Tag durchzuschnaufen und nicht an das Theaterstück zu denken.
Am Mittwoch dann heißt es Abschied nehmen. Prompt schlägt auch das Wetter um und es regnet; so fällt es uns nicht ganz so schwer. Mit dem Zug gehts wieder nach London und dann direkt weiter nach Berlin, wo wir am Abend eintreffen."

Fotos

>von den Proben
>von der Performance im Weinmeisterhaus
>von der Auswahlfahrt nach Althüttendorf
>von der Theaterreise nach England

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